Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Präambel
Yuli Studio GmbH („Anbieter“) betreibt unter www.betterfound.org eine Plattform, über die registrierte Nutzer:innen („Mitglieder“) ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen können. Mit dem Start-Paket (Schlüsselanhänger + Aufkleber) erhalten Mitglieder eine individuelle ID‑Nummer, die es Finder:innen ermöglicht, einen Fund zu melden. Der Anbieter vermittelt lediglich den Erstkontakt; sämtliche weiteren Absprachen treffen Eigentümer:in und Finder:in eigenverantwortlich.
§ 1 Geltungsbereich
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Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und Verbraucher:innen (§ 13 BGB) über die Nutzung des Online‑Dienstes und den Bezug des Start-Pakets.
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Maßgeblich ist die Fassung dieser AGB, die bei Vertragsschluss gilt. Spätere Änderungen werden nur nach Maßgabe von § 12 Vertragsbestandteil.
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Abweichende oder ergänzende Bedingungen der Nutzer:innen werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand
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Der Anbieter stellt eine technische Infrastruktur zur Meldung von Fundgegenständen bereit.
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Es findet keine Verwahrung, Prüfung oder Bewertung der Fundgegenstände durch den Anbieter statt.
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Der Anbieter schuldet nicht die erfolgreiche Rückgabe oder einen bestimmten Zustand des Gegenstands.
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Die Nutzung des Dienstes ersetzt nicht die gesetzlichen Pflichten von Finder:innen gemäß § 978 BGB (Anzeigepflicht bei Fundsachen). Insbesondere entbindet die Nutzung der Plattform nicht von der Verpflichtung, einen Fund bei der zuständigen Behörde anzuzeigen.
§ 2a Gesetzliche Pflichten von Finder:innen (Hinweis)
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Die Nutzung des Dienstes entbindet Finder:innen nicht von den gesetzlichen Verpflichtungen gemäß §§ 965 ff. BGB.
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Wer eine verlorene Sache findet und an sich nimmt, ist verpflichtet, den Fund unverzüglich anzuzeigen (§ 965 BGB) und die Sache sorgfältig zu verwahren (§ 966 BGB).
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Ist die Eigentümerin oder der Eigentümer unbekannt, muss der Fund angezeigt werden, wenn der Wert mehr als 10 € beträgt (§ 965 Abs. 2 BGB). Bei einem geringeren Wert besteht keine Anzeigepflicht.
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Die Abgabe der Fundsache bei der zuständigen Behörde (z. B. Fundbüro oder Polizei) ist erforderlich, sobald diese dies anordnet (§ 967 BGB). Eine freiwillige Abgabe ist jederzeit möglich.
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In bestimmten Einrichtungen (z. B. Behörden, Bahnhöfen, öffentlichen Verkehrsmitteln) gelten die Sondervorschriften des § 978 BGB; dort ist der Fund unmittelbar bei der zuständigen Stelle abzugeben.
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Finder:innen werden darauf hingewiesen, dass die unberechtigte Aneignung einer anzeigepflichtigen Fundsache als Fundunterschlagung strafbar sein kann (§ 246 StGB).
§ 3 Registrierung und Vertragsschluss
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Die Darstellung der Produkte auf der Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.
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Zum Abschluss eines Abonnements sind im Bestellformular die erforderlichen Angaben vollständig zu machen, das gewünschte Abonnement zum jeweils angegebenen Preis auszuwählen und die Zahlung über den Zahlungsdienstleister Stripe mit der Schaltfläche „Zahlungspflichtig abonnieren“ zu autorisieren. Vor dem Absenden der Bestellung können die Eingaben geprüft und korrigiert werden.
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Mit dem Absenden der Bestellung geben Nutzer:innen ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt mit der Bestätigung der Zahlung zustande.
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Auf diese AGB und die Datenschutzerklärung wird im Bestellvorgang vor dem Absenden der Bestellung hingewiesen; beide können dort abgerufen, gespeichert und ausgedruckt werden. Mit dem Absenden der Bestellung erklären Nutzer:innen ihr Einverständnis mit der Geltung dieser AGB.
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Der Anbieter speichert den Vertragstext und übermittelt ihn zusammen mit der Bestellbestätigung in Textform.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
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Alle Preise verstehen sich inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Kosten für den Versand des Start-Pakets innerhalb Deutschlands sind im Preis enthalten; weitere Versandkosten fallen nicht an.
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Das Abonnement wird jährlich im Voraus abgerechnet. Die Belastung des Zahlungsmittels erfolgt zu Beginn jedes Abrechnungsjahres.
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Der jährliche Abrechnungsrhythmus lässt das Kündigungsrecht nach § 9 unberührt. Wird das Abonnement wirksam gekündigt, bevor ein bereits bezahltes Abrechnungsjahr abgelaufen ist, erstatten wir den anteiligen Betrag nach § 9 Absatz 5.
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Schlägt die Abbuchung zu Beginn eines Abrechnungsjahres fehl, informieren wir die Kundin bzw. den Kunden per E-Mail. Für die Dauer von 14 Tagen bleibt der Service aktiv (Karenzzeit); danach ruht der Service, bis die Zahlung nachgeholt oder das Abonnement reaktiviert wird.
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Ersatz-ID bei Verlust: Für eine aktive ID kann ein Ersatz-Start-Paket mit neuer ID zum einmaligen Preis von 10,00 € bestellt werden. Die bisherige ID bleibt für 30 Tage parallel aktiv und wird danach automatisch deaktiviert; das laufende Abonnement bleibt davon unberührt.
§ 5 Versand des Start-Pakets
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Liefergebiet: Der Anbieter versendet das Start-Paket ausschließlich an Lieferadressen in Deutschland. Die im Preis enthaltenen Versandkosten gelten nur für diese Lieferungen. Das gilt auch für eingelöste Geschenke und Gutschein-Karten: Wer einen Code einlöst, gibt dabei eine Lieferadresse in Deutschland an. Eine Lieferung ins Ausland bietet der Anbieter derzeit nicht an.
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Versandart und Frist: Der Versand des Start-Pakets erfolgt innerhalb Deutschlands als versichertes Kleinpaket inklusive Sendungsverfolgung (DPD/Deutsche Post). Die Lieferung erfolgt innerhalb von 7 Werktagen nach Vertragsschluss.
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Gefahrenübergang und Verlust: Der Anbieter trägt das Transportrisiko bis zur Zustellung der Sendung an die Kundin bzw. den Kunden. Sollte die Sendung auf dem Postweg verloren gehen (nachgewiesen durch die Sendungsverfolgung), leistet der Anbieter einmalig kostenfrei Ersatz.
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Rücksendekosten: Im Falle eines Widerrufs oder einer sonstigen Rücksendung des Start-Pakets trägt die Kundin bzw. der Kunde die unmittelbaren Kosten der Rücksendung.
§ 5a Mängelhaftung
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Für das Start-Paket gelten die gesetzlichen Vorschriften über die Mängelhaftung. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt zwei Jahre ab Ablieferung.
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Für den Online‑Dienst gelten die gesetzlichen Vorschriften über Verträge über digitale Produkte (§§ 327 ff. BGB). Der Anbieter stellt während der Vertragslaufzeit die Aktualisierungen bereit, die erforderlich sind, damit der Dienst vertragsgemäß bleibt, und informiert über sie.
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Die Rechte aus diesem Paragraphen werden durch § 7 nicht eingeschränkt.
§ 6 Widerrufsrecht
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, das Start-Paket in Besitz genommen haben bzw. hat. Betrifft der Vertrag ausschließlich Dienstleistungen — etwa bei der Verlängerung des Abonnements ohne Lieferung eines Start-Pakets —, beträgt die Widerrufsfrist vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Yuli Studio GmbH Sebastian-Bauer-Str. 16d 81737 München Deutschland Telefon: 0176‑52216512 E‑Mail: hello@betterfound.org
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E‑Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das unten abgedruckte Muster‑Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir das Start-Paket wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie das Start-Paket zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.
Sie haben das Start-Paket unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie das Start-Paket vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.
Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung des Start-Pakets.
Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Für diese Prüfung ist es nicht erforderlich, die Aufkleber abzulösen oder die Schutzfolie vom Schlüsselanhänger zu entfernen.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Ende der Widerrufsbelehrung
Muster‑Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An Yuli Studio GmbH Sebastian-Bauer-Str. 16d 81737 München E‑Mail: hello@betterfound.org
— Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
— Bestellt am (*) / erhalten am (*)
— Name des/der Verbraucher(s)
— Anschrift des/der Verbraucher(s)
— Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
— Datum
(*) Unzutreffendes streichen.
§ 7 Haftung und Haftungsbeschränkung
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Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, für Schäden nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
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Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. Wesentlich ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung Nutzer:innen regelmäßig vertrauen dürfen. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
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Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters ausgeschlossen.
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Die Haftungsbeschränkungen der Absätze 2 und 3 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter:innen, Mitarbeiter:innen und Erfüllungsgehilf:innen des Anbieters.
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Die Rechte aus § 5a (Mängelhaftung) bleiben von diesem Paragraphen unberührt.
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Die folgenden Klarstellungen beschreiben, welche Leistungen der Anbieter von vornherein nicht schuldet. Die Absätze 1 bis 3 gehen ihnen vor; eine Haftung nach Absatz 1 wird durch sie nicht eingeschränkt. Der Anbieter schuldet insbesondere nicht:
den Erfolg der Rückgabe
den Zustand oder Wert des Fundgegenstands
vereinbarte Finderlöhne oder sonstige Absprachen zwischen Finder:in und Eigentümer:in
Aufkleber und Schlüsselanhänger: Bei unsachgemäßer Anbringung (z. B. auf ungeeigneten oder verschmutzten Flächen) und daraus resultierendem Verlust der Klebkraft haftet der Anbieter nicht. Für Beschädigungen am Untergrund durch unsachgemäßes Ablösen haftet der Anbieter ebenfalls nicht. Kratzer oder Abnutzungen an Aufklebern und Schlüsselanhängern, die eventuell die Lesbarkeit beeinträchtigen, fallen ebenfalls nicht in die Haftung.
Karabiner: Bei extremer Beanspruchung kann der Anbieter nicht haften. Es wird empfohlen, den Anhänger in diesem Fall direkt am Schlüsselring zu befestigen.
Fehlverhalten von Finder:innen oder Eigentümer:innen: Der Anbieter haftet nicht für Probleme oder Schäden, die im direkten Kontakt zwischen Finder:in und Eigentümer:in entstehen, insbesondere nicht für:
Beschädigte oder unvollständig zurückgesandte Fundsachen (z. B. Postversand). Alle Details wie Verpackung, Versicherung oder Versandkosten müssen beide Parteien eigenständig klären.
Finder:innen, die die Fundsache zurückhalten oder den Eigentümer erpressen.
Finder:innen, die nach der Fundmeldung nicht reagieren.
Eigentümer:innen, die Versandkosten überweisen, der Finder aber nicht reagiert.
Fundsachen, die beschädigt, leer oder unvollständig ankommen.
Streitigkeiten oder Unzufriedenheit bezüglich Finderlohn oder sonstiger Vereinbarungen zwischen Finder:in und Eigentümer:in.
§ 8 Pflichten der Nutzer:innen
Nutzer:innen verpflichten sich:
wahre Angaben zu machen
IDs nicht für illegale Zwecke zu verwenden
ihre Zugangsdaten geheim zu halten.
§ 9 Laufzeit und Kündigung
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Erstlaufzeit. Das Abonnement hat eine Erstlaufzeit von zwölf Monaten ab Vertragsschluss.
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Kündigung zum Ende der Erstlaufzeit. Das Abonnement kann jederzeit bis zum letzten Tag der Erstlaufzeit gekündigt werden. Eine Kündigungsfrist ist dafür nicht einzuhalten. Die Kündigung wird zum Ende der Erstlaufzeit wirksam.
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Verlängerung. Wird nicht nach Absatz 2 gekündigt, verlängert sich das Abonnement nach Ablauf der Erstlaufzeit auf unbestimmte Zeit.
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Kündigung im verlängerten Abonnement. Das auf unbestimmte Zeit verlängerte Abonnement kann jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Es endet dann einen Monat nach Zugang der Kündigung, spätestens jedoch mit Ablauf des bezahlten Abrechnungsjahres.
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Anteilige Erstattung. Endet das Abonnement nach Absatz 4, bevor das bereits bezahlte Abrechnungsjahr abgelaufen ist, erstatten wir das Entgelt für die vollen Monate, die zwischen dem Wirksamwerden der Kündigung und dem Ende dieses Abrechnungsjahres liegen. Die Erstattung erfolgt unverzüglich, spätestens binnen vierzehn Tagen, auf das für die Zahlung verwendete Zahlungsmittel.
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Wahlweise Kündigung zum Ende des Abrechnungsjahres. Statt der Kündigung nach Absatz 4 kann im verlängerten Abonnement auch zum Ende des laufenden Abrechnungsjahres gekündigt werden. Der Dienst bleibt dann bis zu diesem Zeitpunkt nutzbar; eine Erstattung findet in diesem Fall nicht statt. Das Kündigungsrecht nach Absatz 4 bleibt davon unberührt und steht unabhängig davon jederzeit zur Verfügung.
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Wie gekündigt wird. Kündigungen können im Nutzerkonto erklärt werden. Unabhängig davon steht auf jeder Seite unter „Verträge hier kündigen“ eine Kündigungsschaltfläche zur Verfügung, über die ohne Anmeldung gekündigt werden kann. Der Zugang der Kündigung wird unverzüglich in Textform bestätigt; die Bestätigung nennt den Inhalt der Kündigung, den Zeitpunkt ihres Zugangs und den Zeitpunkt, zu dem das Abonnement endet. Kündigungen in anderer Form, etwa per E-Mail oder Brief, sind ebenfalls wirksam.
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Widerrufsrecht. Das Widerrufsrecht nach § 6 bleibt von den Regelungen dieses Paragraphen unberührt.
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Kündigung durch den Anbieter. Der Anbieter kann den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos kündigen, insbesondere bei einem Missbrauch der persönlichen ID. Vor der Kündigung mahnt der Anbieter ab und setzt eine angemessene Frist zur Abhilfe, soweit die Abmahnung nach den Umständen nicht entbehrlich ist. Entgelte, die auf die Zeit nach Wirksamwerden der Kündigung entfallen, erstattet der Anbieter anteilig nach Absatz 5; weitergehende Ansprüche des Anbieters bleiben unberührt.
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Geschenk-Abonnements. Das Geschenk-Abo ist ab Aktivierung über die Webseite für genau ein Jahr gültig und verlängert sich nicht automatisch. Danach kann der/die Beschenkte das Abonnement auf eigene Kosten weiterführen; geschieht das nicht, läuft es automatisch aus, ohne dass weitere Schritte erforderlich sind. Der Aktivierungscode eines Geschenk-Abos ist 36 Monate ab Kaufdatum einlösbar; danach verfällt er. Die Einlösung setzt eine Lieferadresse in Deutschland voraus (§ 5 Nr. 1).
§ 10 Verfügbarkeit
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Der Anbieter stellt den Dienst nach dem Stand der Technik mit einer für Dienste dieser Art üblichen Verfügbarkeit bereit.
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Nicht in die Verfügbarkeit eingerechnet werden Zeiten, in denen der Dienst wegen technischer Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters nicht erreichbar ist (insbesondere höhere Gewalt und Störungen bei Vorleistenden), sowie planbare Wartungsarbeiten. Planbare Wartungsarbeiten kündigt der Anbieter nach Möglichkeit vorher an und legt sie in nutzungsarme Zeiten.
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Sollte der Anbieter den Dienst einstellen, führt er die Annahme von Fundmeldungen und die Information der Eigentümer:innen für ein weiteres Jahr ab der Mitteilung über die Einstellung fort. Ab der Mitteilung werden keine weiteren Beträge abgebucht. Entgelte, die auf die Zeit nach dem Ende dieser Fortführung entfallen und bereits gezahlt wurden, erstattet der Anbieter anteilig nach § 9 Absatz 5.
§ 11 Urheberrecht
Alle Inhalte der Plattform sind urheberrechtlich geschützt. Eine Nutzung, die über die gesetzlich erlaubten Fälle hinausgeht, bedarf der vorherigen Zustimmung des Anbieters in Textform.
§ 12 Änderungen dieser AGB und des Entgelts
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Der Anbieter kann diese AGB ändern, soweit dafür ein sachlicher Grund besteht — insbesondere eine Änderung der Gesetzeslage oder der höchstrichterlichen Rechtsprechung, eine Anpassung an technische Entwicklungen oder eine Änderung des Leistungsangebots — und die Änderung Nutzer:innen nicht unangemessen benachteiligt. Das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung wird durch eine Änderung nach diesem Absatz nicht zulasten der Nutzer:innen verschoben.
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Der Anbieter kann das Entgelt zum Beginn eines neuen Abrechnungsjahres anpassen, insbesondere um veränderte Kosten für Herstellung, Versand, Zahlungsabwicklung oder Betrieb des Dienstes weiterzugeben. Sinken diese Kosten erheblich, senkt der Anbieter das Entgelt entsprechend.
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Änderungen nach Absatz 1 oder 2 teilt der Anbieter mindestens zwei Monate vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit. Die Mitteilung nennt die betroffenen Regelungen, den Inhalt der Änderung, den Zeitpunkt des Wirksamwerdens und weist auf das Kündigungsrecht nach Absatz 4 hin.
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Änderungen werden frühestens zum Beginn des nächsten Abrechnungsjahres wirksam. Wer sie nicht mittragen möchte, kann das Abonnement nach § 9 so kündigen, dass der Vertrag vor ihrem Wirksamwerden endet; für die Erstlaufzeit gilt § 9 Absatz 2, danach § 9 Absatz 4 oder 6.
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Aus dem Schweigen auf eine Mitteilung nach Absatz 3 wird keine Zustimmung hergeleitet. Geänderte Bedingungen gelten allein für die Abrechnungsjahre, die nach ihrem Wirksamwerden beginnen, und nur solange der Vertrag zu diesem Zeitpunkt fortbesteht.
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Änderungen der Hauptleistungspflichten, die über die Absätze 1 und 2 hinausgehen, bedürfen einer Vereinbarung mit den Nutzer:innen.
§ 13 Online‑Streitbeilegung
Der Anbieter ist weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 Abs. 1 Nr. 1 des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes).
§ 14 Schlussbestimmungen
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Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN‑Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem die Nutzerin bzw. der Nutzer den gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
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Hat die Nutzerin bzw. der Nutzer im Inland keinen allgemeinen Gerichtsstand oder verlegt sie bzw. er den Wohnsitz nach Vertragsschluss ins Ausland, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag München. Gesetzliche ausschließliche Gerichtsstände und die Gerichtsstände, die Verbraucher:innen nach zwingendem Recht offenstehen, bleiben unberührt.
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Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: September 2026 — Liefergebiet auf Deutschland begrenzt (§ 5 Nr. 1, § 9 Nr. 10; Stand 29.09.2026). Zuvor: vollständige rechtliche Überarbeitung: § 4 und § 9 an § 309 Nr. 9 BGB (Gesetz für faire Verbraucherverträge) und § 312k BGB (Kündigungsschaltfläche) angepasst; Widerrufsbelehrung (§ 6), Haftung (§ 7), Verfügbarkeit (§ 10), Änderungsvorbehalt (§ 12) und Schlussbestimmungen (§ 14) neu gefasst; Mängelhaftung (§ 5a) ergänzt. Zuvor: Juli 2026, übernommen von betterfound.org und an das neue System angepasst (Zahlungsabwicklung, Kündigung, Karenzzeit, Ersatz-ID, Geschenk-Aktivierungsfrist).